Bauer

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Der Bauer ist die kleinste Figur im Schach. Jeder Spieler hat jeweils 8 Bauern, die zum Anfang der Partie auf der 2. beziehungsweise 7. Reihe stehen.

Der Bauer kann nur nach vorne ziehen, niemals rückwärts. Normalerweise zieht er ein Feld gerade (senkrecht) nach vorne. Der Bauer kann nur dann ein Feld diagonal ziehen, wenn er eine andere Figur schlägt. Eine Besonderheit ist der Schlagzug En passant.

Nur wenn ein Bauer auf seiner Ausgangsposition steht (2. oder 7. Reihe) darf er statt einem Feld auch 2 Felder nach vorne ziehen. Dieser sogenannte Doppelschritt ist nur einmalig möglich, solange der jeweilige Bauer noch nicht bewegt wurde. Der Doppelschritt ist kein Muss, sondern optional.

Man bezeichnet die Bauern entsprechend ihrer Linie, auf der sie anfangs stehen: Der a-Bauer, b-Bauer, c-Bauer und so weiter.

Damenumwandlung

Wenn der Bauer die gegnerische Grundlinie erreicht, kann er in eine Dame umgewandelt werden. Alternativ kann er auch in einen Turm, einen Läufer oder einen Springer umgewandelt werden. Der Bauer darf kein Bauer bleiben und nicht in einen König umgewandelt werden. Die Umwandlung muss nicht in eine Figur erfolgen, die bereits geschlagen wurde.

In den allermeisten Fällen wählen die Spieler in der Praxis die Umwandlung zur Dame, weil sie die stärkste Figur ist.

In der Folge der Umwandlung ist es möglich, dass ein Spieler zwei Damen hat: eine Original-Dame und eben den zur Dame umgewandelten Bauern.

Wertigkeit

Der Bauer hat die eine Wertigkeit von 1. Ein Bauer kann stärker sein, wenn er weiter vorgezogen ist. Denn dann ist er einer Damenumwandlung näher.

Sonstiges

  • Niclas Huschenbeth bezeichnet die Bauern als Seele des Schachspiels und misst ihnen "unglaubliches Potential" zu.[1]
  • Bauern können sehr leicht blockiert werden, indem eine Figur vor ihnen im Weg steht.
  • Bedenke deine Bauernzüge gut, denn du kannst einen Bauern nie mehr zurück ziehen.

Weiterführendes